Wiederherstellung
Festplatte und SSD HDD, SSD, externe Laufwerke, Flash-Karten RAID, NAS & SAN Alle Level, alle Controller, Virtualisierung Smartphones und Tablets iPhone, Android, iPad, Huawei Bänder LTO, DAT, DLT und ältere FormateEnterprise und Rechenzentrum
Sehr große VolumesEinzigartig Three-Tier Recovery, ZFS, Hunderte TB Mehrschichtige Wiederherstellung Virtualisierung, Dedup, Datenbanken Vor-Ort-Datenrettung Bei Ihnen, mobiler Reinraum Unzugängliche Backups Veeam, Backup Exec, Macrium ReflectSpezialisiert
DatenvernichtungKostenlos Nach DSGVO und ISO 27001 Forensische Untersuchung Digitale Ermittlung Exklusive DatenrettungExclusive Bei Ihnen, Sie sehen zu Krisengebiete Krisen- und Kriegsgebiete Passwort-Wiederherstellung HDD, Word, Excel Versicherungsansprüche Dokumentation und Zertifikate
Zugang nach Anmeldung.
EN · RU · ZH · ES
Software
Gelöschte Dateien oder eine formatierte Platte: Mit Recover holen Sie Ihre Daten selbst zurück. Kostenlos, ohne Grenze, für Windows, macOS und Linux. Der Quelldatenträger wird nur gelesen, nie beschrieben.
Recover ist eine Software von Datarecuperatie, um Dateien von Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Speicherkarten, RAID-Verbünden und Disk-Images zurückzuholen. Sie ist für logische Probleme gedacht: gelöschte Dateien oder eine formatierte Platte.
Die wichtigste Regel steckt in der Software selbst: Der Quelldatenträger wird nur gelesen (Read-only). Wiederhergestellte Dateien speichern Sie immer auf einem anderen Datenträger.
Ein Scan liest die gesamte Oberfläche des Datenträgers. Bei einem mechanischen oder elektronischen Defekt kann genau das den Schaden verursachen, der Daten unrettbar macht. Deshalb fragt Recover vor jedem Scan ausdrücklich, ob der Datenträger physisch in Ordnung ist.
Tickt, klickt oder schleift die Festplatte, verschwindet sie und taucht wieder auf, wird sie sehr heiß, oder ist sie heruntergefallen, geöffnet oder nass geworden, dann hören Sie sofort auf und lassen sie in einem Labor prüfen. Ist der Datenträger gesund und geht es um ein logisches Problem, können Sie weitermachen. Noch sicherer ist es, zuerst ein Disk-Image zu erstellen und damit zu arbeiten: Recover bietet diese Wahl sofort an.
Anzeichen eines defekten Datenträgers? Kostenlose Analyse anfragen →
Partitionen und Dateisystem auslesen, gelöschte Dateien finden und filtern: nur gelöschte, ohne nicht wiederherstellbare, alles in einer Liste oder ergänzt aus dem Suchindex. Wiederherstellen pro Datei, pro Ordner oder die ganze Liste.
Wo das Dateisystem nichts mehr weiß, sucht Recover Dateien anhand ihres erkennbaren Anfangs und ihrer Struktur (File Carving): 334 Formate, mehr als 560 Endungen, von Fotos und Dokumenten bis zu Datenbanken, Video und Mailarchiven.
Eine vollständige Kopie des Datenträgers erstellen und darauf weiterarbeiten, damit das Original so wenig wie möglich belastet wird. Recover öffnet auch vorhandene Image-Dateien.
Bei einem Scan liest Recover die Strukturen des Dateisystems, etwa die Master File Table (MFT) bei NTFS, und zeigt neben den vorhandenen Dateien auch die Einträge gelöschter Dateien. Ob sich eine gelöschte Datei noch vollständig wiederherstellen lässt, hängt davon ab, ob der Speicherort ihrer Daten noch bekannt und nicht überschrieben ist.
File Carving arbeitet ohne Dateisystem: Es sucht auf dem Datenträger nach bekannten Dateiköpfen und -strukturen. So findet es Dateien nach schweren Schäden oder einer Formatierung, allerdings ohne ursprünglichen Namen oder Ordner.
Die Suchindizes von Windows, macOS und Linux speichern Dateinamen und Pfade in eigenen Datenbanken. Recover liest diese Datenbanken und baut damit die Ordnerstruktur wieder auf.
| Dateisystem | Wo man es findet | Gelöschte Dateien |
|---|---|---|
| FAT12, FAT16, FAT32 | USB-Sticks, Speicherkarten | ja, mit langen Namen |
| exFAT | Speicherkarten, externe Platten | ja |
| NTFS | Windows | ja, auch fragmentiert und ganze Ordner |
| ext2 | ältere Linux-Systeme | ja |
| ext3, ext4 | Linux, viele NAS-Geräte | nur der Name |
| XFS | Linux-Server, NAS | nein |
| Btrfs | Linux, Synology | noch nicht |
| HFS+ | ältere macOS | ja |
| APFS | macOS | noch nicht |
| ReFS | Windows Server, Storage Spaces | Ordner und Namen; gelöschte Dateien noch nicht |
Partitionstabellen: GPT (auch mit 4K-Sektoren), MBR mit logischen Partitionen oder keine Tabelle. Komprimierte NTFS-Dateien werden markiert, aber noch nicht entpackt.
Recover meldet Datarecuperatie, welche Art von Datenträger verwendet wird und welche Funktionen genutzt werden. Dateinamen, Pfade und Dateiinhalte werden nie gesendet. Das steht auch oben im Fenster der Software.
In den Einstellungen sehen Sie genau, wie ein Bericht aussieht, bevor er gesendet wird. Die Seriennummer des Datenträgers mitzusenden ist eine eigene Wahl, und die Berichte lassen sich ganz abschalten.
Es gibt weitere kostenlose Wiederherstellungssoftware, und jedes Programm hat seine Stärken. Diese Tabelle stellt die kostenlosen Versionen nebeneinander, wie sie im September 2026 herunterladbar sind. Wo Recover es nicht kann, steht das auch dabei.
| Merkmal | Recover | Recuva Free | TestDisk / PhotoRec | DMDE Free | R-Studio Demo | UFS Explorer trial |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Preis und Grenze | kostenlos, ohne Grenze | kostenlos, nur privat | kostenlos, Open Source | kostenlos, privat; 4.000 Dateien je Vorgang, aus dem offenen Ordner | kostenlos; Dateien bis 256 KB | kostenlos; Dateien bis 256 KB oder 768 KB |
| Plattformen | Windows, macOS, Linux | Windows | alle | alle | alle | alle |
| Dateisysteme mit Ordnern und Namen | 9 | 3 | 4 (Undelete) | 5 | 10+ | 15+ |
| Suche nach Inhalt (Carving) | 334 Formate, 560+ Endungen | begrenzt | 480+ Familien | ✅ | ✅ | ✅ |
| Suchindizes (Windows, Spotlight, Tracker) | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| SMART: verweigert eine ausfallende Platte | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ | zeigt an | zeigt an |
| Zustand je gelöschter Datei | ✅ intakt / teilweise / überschrieben | Schätzung | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Vorschau | Bild + Hex | begrenzt | ❌ | Hex | ✅ | ✅ |
| Disk-Image erstellen | ✅ | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Virtuelle Datenträger | VHD, VHDX, VMDK, QCOW2, VDI, DMG | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| E01 (forensische Images) | ✅ auch komprimiert | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| RAID zusammensetzen | ✅ 0, 1, 5, 6, 10, JBOD, liest RAID-Metadaten | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ | RAID-Edition |
| Verschlüsselte Volumes | ❌ | ❌ | ❌ | teilweise | ✅ | ✅ |
| Verlorene Partitionen suchen | ❌ | ❌ | ✅ am stärksten | ✅ | ✅ | ✅ |
| Multithreading | ✅ dynamisch, nach Plattenzustand | ❌ | ❌ | teilweise | ✅ | ✅ |
| Kommandozeile | ✅ vollständig | ❌ | ✅ | begrenzt | begrenzt | ❌ |
| Sprachen | 12 vollständig, 98 bekannt | 30+ | Englisch | mehrere | mehrere | mehrere |
| Datum auf wiederhergestellten Dateien | ❌ angezeigt, nicht gesetzt | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
Suchindizes: Windows Search, Spotlight und Tracker merken sich Namen und Ordner von Dateien. Recover liest diese Datenbanken und stellt die Dateien an ihren ursprünglichen Ort zurück, auch wenn das Dateisystem sie vergessen hat.
SMART: Die Platte führt selbst Buch über ihren Zustand. Recover liest das und verweigert den Scan einer ausfallenden Platte, weil langes Lesen eine kranke Platte weiter schädigt. „Zeigt an" heißt, das Programm zeigt die Werte, macht aber trotzdem weiter.
Angaben zu anderen Programmen laut deren eigenen Websites, September 2026. Es zählt die kostenlose oder Demo-Version, nicht die kostenpflichtige.
Software hilft bei logischen Problemen. Bei einem physischen Defekt schadet sie mehr, als sie nützt. Lassen Sie den Datenträger in diesen Fällen prüfen:
Recover ist kostenlos, für Windows, macOS und Linux. Wählen Sie die Version für Ihr System.
Rechtsklick auf die Datei und „Als Administrator ausführen“ wählen.
Machen Sie die Datei zuerst ausführbar (chmod +x) und starten Sie sie mit sudo -E.
Installieren Sie Recover nicht auf dem Datenträger, von dem Sie Daten wiederherstellen möchten, und speichern Sie gefundene Dateien immer auf einem anderen Datenträger.
Um physische Datenträger zu lesen, braucht Recover erhöhte Rechte: Administrator unter Windows, root unter macOS und Linux. Ohne diese Rechte sehen Sie keine Datenträger, nur Image-Dateien.
Rechtsklick auf Recover-gui.exe und „Als Administrator ausführen“ wählen. Das UAC-Fenster erscheint ohnehin, denn Recover fordert selbst erhöhte Rechte an. Ohne diese Rechte sehen Sie keine physischen Datenträger.
Kommandozeile: zuerst eine Administrator-Eingabeaufforderung öffnen (Rechtsklick auf Windows Terminal oder cmd, „Als Administrator ausführen“), dann:
recover-cli.exe devices
recover-cli.exe info \\.\PhysicalDrive1
recover-cli.exe ls \\.\PhysicalDrive1 --deleted
Datenträgernamen: \\.\PhysicalDrive0, \\.\PhysicalDrive1, … für ganze Datenträger, \\.\E: für ein einzelnes Volume.
Einmalig vorab: Terminal den Festplattenvollzugriff geben (Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Festplattenvollzugriff) und Terminal neu starten. Recover danach aus Terminal starten:
sudo /Applications/Recover.app/Contents/MacOS/Recover
Vor dem Scannen: den Datenträger suchen und aushängen (unmount).
diskutil list
diskutil unmountDisk /dev/disk2
sudo ./recover info /dev/rdisk2 # command line
Nicht doppelklicken und nicht „sudo open -a“ verwenden: Dann läuft die App als Ihr Benutzer und die Liste der Datenträger bleibt leer. Lassen Sie Terminal geöffnet, solange die App läuft.
Wählen Sie /dev/rdisk2, mit dem r: Das ist der Rohdatenträger (Raw Device), der viel schneller liest.
chmod +x Recover-gui-linux recover-cli-linux-static # einmalig nach dem Download
sudo -E ./Recover-gui-linux # -E behält Ihr DISPLAY
sudo ./recover-cli-linux-static info /dev/sdb
Ohne -E startet die grafische Version möglicherweise nicht, weil root Ihre grafische Sitzung nicht kennt. Alternative ohne sudo: Ihren Benutzer der Gruppe disk hinzufügen (sudo usermod -aG disk $USER) und sich danach neu anmelden.
Datenträgernamen: /dev/sda, /dev/nvme0n1 für ganze Datenträger, /dev/sda1 für eine einzelne Partition.
Images brauchen keine erhöhten Rechte. Arbeiten Sie mit einer .img-Datei, genügt ein Doppelklick oder ein Start ohne sudo.
Die empfohlene Arbeitsweise bleibt: zuerst ein Image erstellen (Reiter Disk image oder über die Kommandozeile), dann mit dieser Datei arbeiten. Jeder Scan liest dann die gesunde Kopie, statt den Datenträger erneut zu belasten.
recover image /dev/sdb kopie.img
Stellen Sie immer auf einen anderen Datenträger als das Original wieder her.
Läuft Recover als root, landen die Einstellungen (unter anderem die Nutzungsberichte) im Home-Verzeichnis von root: /var/root/.config/recover/ unter macOS, /root/.config/recover/ unter Linux und %APPDATA% des erhöhten Kontos unter Windows. Was Sie im Menü einstellen, gilt also für die Sitzungen, in denen Sie tatsächlich arbeiten, aber nicht für einen Start ohne erhöhte Rechte.
Praktisch zum Festlegen unter macOS und Linux:
echo 'alias recover-gui="sudo /Applications/Recover.app/Contents/MacOS/Recover"' >> ~/.zshrc # macOS
echo 'alias recover-gui="sudo -E /pfad/zu/Recover-gui-linux"' >> ~/.bashrc # Linux Für Windows, macOS und Linux. Ist Ihr Datenträger physisch defekt oder das Risiko zu groß, fragen Sie eine kostenlose Analyse an.
Fragen zu Ihrer Platte? Ein Techniker liest mit.