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Leistungen Backup-Wiederherstellung
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Backups

Unzugängliche Backups wiederherstellen

Ein Backup, das sich nicht mehr zurückspielen lässt, von Veeam, Backup Exec, Macrium Reflect oder anderer Software: Wir holen die Backup-Dateien zurück und reparieren sie, auch wenn sie selbst beschädigt sind.

Wenn ein Backup nicht mehr funktioniert

Ein Backup ist nur etwas wert, wenn es sich zurückspielen lässt (Restore). In der Praxis geht das auf verschiedene Weise schief:

  • Der Speicher mit den Backups ist ausgefallen: ein NAS, ein RAID, eine USB-Platte, ein dedupliziertes Volume oder ein Band.
  • Die Backup-Dateien selbst sind beschädigt: ein unvollständig geschriebenes Backup, beschädigte Blöcke (Bit Rot) oder eine unterbrochene Backup-Kette (Backup Chain).
  • Der Backup-Server oder sein Katalog (Backup Catalog) ist verloren, sodass die Software nicht mehr weiß, was in den Backups steckt.
  • Die Backups wurden gelöscht oder überschrieben, etwa durch eine Aufbewahrungsrichtlinie (Retention) oder bei einem Angriff.

Merken Sie, dass sich ein Backup nicht mehr zurückspielen lässt, stoppen Sie zuerst die Backup-Jobs. Ein neuer Backup-Lauf kann laut Aufbewahrungsrichtlinie genau die alten Wiederherstellungspunkte entfernen, die Sie brauchen.

Welche Backup-Software

Wir arbeiten mit den Formaten gängiger Backup-Software, unter anderem:

Veeam®

Nach der Wiederherstellung des darunterliegenden Speichers können wir Veeam-Backups oft wiederherstellen, auch wenn sie selbst beschädigt sind. Veeam-Backup-Dateien enthalten eine gewisse Redundanz, und wo nötig erfolgt die Wiederherstellung in Abstimmung mit Veeam.

Backup Exec

Backups von Backup Exec, auf Platte oder Band, lassen sich oft noch wiederherstellen, auch wenn sie unzugänglich geworden sind.

Macrium Reflect

Images und Dateisicherungen von Macrium Reflect stellen wir auch dann wieder her, wenn sie teilweise beschädigt sind.

Auch Backups anderer Software, etwa Acronis, Windows Server-Sicherung oder das ältere NTBackup, lassen sich oft wiederherstellen. Nennen Sie in Ihrer Anfrage Software und Version.

Alle genannten Markennamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Veeam® ist eine eingetragene Marke von Veeam Software.

Technisch: Backup-Dateien und Ketten

Veeam speichert ein Vollbackup in einer .vbk-Datei und inkrementelle Backups in .vib-Dateien (Forward Incremental) oder .vrb-Dateien (Reverse Incremental). Backup Exec schreibt .bkf-Dateien in einem vom Microsoft Tape Format (MTF) abgeleiteten Format. Macrium Reflect nutzt .mrimg für Images und .mrbak für Dateisicherungen.

Inkrementelle und differenzielle Backups bilden eine Kette (Backup Chain): Ein Wiederherstellungspunkt braucht alle Glieder bis zum letzten Vollbackup. Ist ein Glied beschädigt, lassen sich die folgenden Wiederherstellungspunkte nicht mehr einfach zurückspielen, obwohl der Großteil der Daten noch vorhanden ist.

Zuerst der Speicher, dann das Backup, dann die Daten

Ein Backup ist oft die oberste Schicht eines Stapels: Die Backup-Dateien liegen auf einem Dateisystem, auf einem RAID oder NAS, manchmal mit Deduplizierung dazwischen. Ist der Speicher ausgefallen, holen wir zuerst ihn zurück, dann die Backup-Dateien, und erst dann die Daten in diesen Backups.

Mehr zur mehrschichtigen Wiederherstellung →

So reparieren wir ein Backup

  1. Analyse. Wir prüfen, welche Software und Version genutzt wurde, wo die Backups lagen und was passiert ist.
  2. Den Speicher zurückholen. Ist der darunterliegende Speicher defekt, kopieren wir zuerst die Platten oder Bänder und rekonstruieren das Volume.
  3. Die Backup-Dateien prüfen. Wir stellen fest, welche Dateien und welche Glieder der Kette vollständig sind und wo der Schaden liegt.
  4. Reparieren. Wir reparieren die Backup-Dateien und nutzen dabei ihre Struktur und die darin enthaltene Redundanz.
  5. Lieferung. Als Dateien oder als repariertes Backup, das Sie selbst zurückspielen können. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie bezahlen.

Was Sie tun sollten

Das sollten Sie tun

  • Stoppen Sie die Backup-Jobs, damit die Aufbewahrungsrichtlinie keine Wiederherstellungspunkte mehr entfernt.
  • Notieren Sie Backup-Software, Version und den Aufbau der Backup-Jobs.
  • Suchen Sie Passwörter oder Schlüssel heraus, falls die Backups verschlüsselt sind.
  • Bewahren Sie den Backup-Server oder seine Konfiguration und seinen Katalog auf, falls noch vorhanden.

Das sollten Sie lassen

  • Keine Wiederherstellungspunkte löschen und keine Backup-Dateien verschieben oder umbenennen.
  • Keine Wartungsaufgaben wie Komprimieren oder Bereinigen laufen lassen.
  • Keine neuen Backups auf denselben Speicher schreiben lassen.
  • Keine Reparaturwerkzeuge auf der Platte mit den Backups ausführen.

Warum es bei uns gelingt

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Ein Backup, das sich nicht mehr zurückspielen lässt?

Stoppen Sie die Backup-Jobs und rufen Sie uns an oder fragen Sie eine Analyse an. Nennen Sie Software, Version und wo die Backups lagen.